Alte Synagoge Freudenberg

Alte Synagoge Freudenberg

Neuigkeiten:

 

Die nächsten Termine für die Aktivitätengruppe:

Immer Mittwoch 17:00Uhr

-16.01.2019

-20.02.2019

-27.03.2019

 

Die Entspannung findet weiterhin immer Dienstag um 18:00 Uhr statt. Fortgeschritte Patienten können auch Donnerstag um 19:00 an der Entspannung teilnehmen.

 

 

Diplom Psychologe Serkan Cetin, Psychotherapeut (Verhaltenstherapie)

Dozent AVM Bamberg, Supervisor in Ausbildung IFKV Bad Dürkheim und Sahaja Yoga Mentor

 

Alte Synagoge Freudenberg

Hauptstraße 139

97896 Freudenberg

Tel: 09375/23 90 141

Fax: 09375/ 23 90 142

 

Email: SynagogeFreudenberg@web.de

 

Steuernummer: 80320/13056 Finanzamt Tauberbischofsheim

Steuer IdNr: 86 435 167 296

LANR (Lebenslange Arztnummer): 61 31 499 68 und

BSNR (Betriebsstättennummer): 61 69 868 00 bei der kassenärztlichen Vereinigung Baden Württemberg

Psychotherapeutenvereinigung: DPtV

Psychotherapeutenkammer Baden Württemberg

 

Impressum: Allein verantwortlich Serkan Cetin, siehe oben.

 

 

 

aus Wikipedia 25.05.2018

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Synagoge_Freudenberg_(Baden)

 

Synagoge Freudenberg (Baden)

 

Die Synagoge in Freudenberg (Baden), einer Stadt im Main-Tauber-Kreis in Baden-Württemberg, wurde 1892 errichtet. Die profanierte Synagoge steht an der Ecke Maingasse/Hauptstraße 139.

Inhaltsverzeichnis

 

1 Geschichte

1.1 Zeit des Nationalsozialismus

1.2 Nach 1945

2 Siehe auch

3 Literatur

4 Quellen

5 Weblinks

 

Geschichte

 

Die Ende der 1850er Jahre erbaute alte Synagoge brannte 1891 ab. Obwohl damals die Zahl der Gemeindeglieder zurückging, beschloss die jüdische Gemeinde Freudenberg, einen Neubau an derselben Stelle zu errichten. Der Bau wurde nach den Plänen des Wertheimer Stadtbaumeisters Heinrich Wießler ausgeführt. Das dreigeschossige Gebäude umfasste neben dem Betsaal auch das rituelle Bad (Mikwe), die Lehrerwohnung und das Gemeindezimmer. Der hohe Synagogenraum nahm die Obergeschosse ein; er bot 29 Männern Sitzplätze und den Frauen weitere auf der Empore. Die neu erbaute Synagoge wurde nur wenige Jahre genutzt, wahrscheinlich nur bis 1908.

Zeit des Nationalsozialismus

 

Beim Novemberpogrom 1938 demolierten SA-Männer aus Wertheim und Freudenberg die Synagoge. Sie zerschlugen die Inneneinrichtung und warfen die Trümmer zusammen mit den Torarollen und anderen Kultgegenständen aus den Fenstern des Betsaales; Gemeindearbeiter mussten alles am nächsten Tag auf den örtlichen Schuttplatz fahren. Dabei schaffte Anton Beck eine Schriftrolle heimlich beiseite und versteckte sie. 1979 wurde sie in die Synagoge der Siedlung Kedumim bei Nablus im Westjordanland gegeben.

Nach 1945

 

1945 beschlagnahmten die Alliierten das Synagogengebäude und übergaben es der jüdischen Vermögensverwaltung JRSO. Diese verkaufte das Gebäude 1952 an die Gemeinde Freudenberg, wenig später kam es in Privatbesitz. Seit dem Umbau in den 1950er Jahren wird die ehemalige Synagoge als Wohnhaus genutzt.

 

Seit 2015 wird das ehemalige Gotteshaus als Meditationsraum, sozialer Treffpunkt und psychotherapeutische Praxis genutzt.

Siehe auch

 

Liste der im Deutschen Reich von 1933 bis 1945 zerstörten Synagogen

 

Literatur

 

Klaus-Dieter Alicke: Lexikon der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum. 3 Bände. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2008, ISBN 978-3-579-08035-2.

Joachim Hahn und Jürgen Krüger: Synagogen in Baden-Württemberg. Band 2: Joachim Hahn: Orte und Einrichtungen. Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1843-5, S. 132–133 (Gedenkbuch der Synagogen in Deutschland. Band 4).